Magazin | Nahrungsergänzungsmittel - wenn der Muskelaufbau zu weit geht

Nahrungsergänzungsmittel - wenn der Muskelaufbau zu weit geht

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Nahrungsergänzungsmittel - wenn der Muskelaufbau zu weit geht

Achte auf deine Nahrungsergänzungsmittel! Eine neue kanadische Studie bringt beliebte Muskelaufbaupräparate (wie Molkenprotein und Kreatin) mit einem erhöhten Risiko für Muskeldysmorphie in Verbindung - einem psychischen Zustand, der durch das unerbittliche Streben nach mehr Muskeln angeheizt wird. Könnte dein täglicher Shake zu mehr als nur Muskelzuwachs führen?

Kernfakten und Ergebnisse

  • Große Stichprobe: Über 2.700 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen an der nationalen Umfrage teil.
  • Supplementstapel: Molke, Kreatin, Pre-Workout - jedes Produkt wurde mit höheren Werten für Muskeldysmorphie in Verbindung gebracht.
  • Klinisches Alarmzeichen: Die Verwendung mehrerer Produkte erhöhte die Wahrscheinlichkeit, den klinischen Grenzwert für Muskeldysmorphie zu erreichen.
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede: Während Männer insgesamt mehr Produkte konsumierten, wiesen Frauen einen stärkeren Zusammenhang zwischen Produktnutzung und Dysmorphie-Symptomen auf.

Zusätzlicher Kontext und Expertenwissen

Muskeldysmorphie (eine Ausprägung der körperdysmorphen Störung) beinhaltet zwanghafte Gedanken, intensive Trainingspläne und Probleme mit dem Körperbild. Forscher stellen fest, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, insbesondere Kreatin oder Mass Gainer, diese unerbittliche "Ich muss größer werden"-Mentalität verstärken können. Ironischerweise berichteten viele Nutzer von einer geringeren "Intoleranz gegenüber dem Aussehen", vielleicht weil sie sich durch Nahrungsergänzungsmittel ihren Körperzielen näher fühlen.

"Diese Studie zeigt die komplexen Wechselwirkungen zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und dem Körperbild", sagt ein Forscher. "Wir brauchen mehr Aufklärung für jüngere Verbraucherinnen und Verbraucher."

Blick in die Zukunft

Erwarten Sie eine genauere Untersuchung, wie sich diese Produkte - die immer noch nicht ausreichend reguliert sind - auf die geistige und körperliche Gesundheit auswirken. In der Zwischenzeit solltest du, wenn du Pulver und Pillen einnimmst, deine Einstellung im Auge behalten. Wenn du dein Training mit der richtigen Ernährung in Einklang bringst - und vielleicht mit einem Gesundheitsexperten sprichst -, kann das helfen, den schlüpfrigen Abhang der Muskelbesessenheit zu vermeiden.


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Published: March 25th, 2025

Author:

Naturliebhaber, Gesundheitsenthusiast, Geschäftsführer und Chefredakteur des Gesundheitsportals Heilpraxinet.de

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