Warum die Durchblutung wichtig für ein langes Leben ist

Dein Kreislaufsystem ist das Transportnetzwerk deines Körpers, das jede Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und gleichzeitig Abfallprodukte abtransportiert. Wenn die Durchblutung beeinträchtigt ist, leiden die Gewebe darunter. Eine schlechte Durchblutung beschleunigt den Alterungsprozess, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beeinträchtigt die kognitiven Funktionen. Untersuchungen zeigen, dass die Arteriensteifigkeit mit zunehmendem Alter zunimmt, bereits ab dem 30. Lebensjahr, und ein starker Prädiktor für zukünftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist [1].

Das Endothel: Ihr Kontrollzentrum für die Gefäße

Das Endothel ist eine dünne Zellschicht, die deine Blutgefäße auskleidet. Es produziert Stickstoffmonoxid, ein Signalmolekül, das die Blutgefäße erweitert und den Blutfluss reguliert. Die Endothelfunktion nimmt nach dem 40. Lebensjahr in der Regel um etwa 1 % pro Jahr ab, was zu einem höheren Blutdruck und einer verminderten Durchblutung beiträgt [2]. Die gute Nachricht: Die Endothelfunktion reagiert auf Änderungen des Lebensstils. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung, nitratreiche Lebensmittel wie Rote Beete und Omega-3-Fettsäuren die Endothelfunktion innerhalb weniger Wochen verbessern können [3].

Bewegung: Der wirksamste Kreislaufverstärker

Aerobes Training erzeugt eine Scherkraft auf die Blutgefäßwände, wodurch Stickstoffmonoxid freigesetzt und die Bildung neuer Kapillaren angeregt wird. Untersuchungen an älteren Erwachsenen haben gezeigt, dass 30 Minuten tägliches Gehen über drei Monate hinweg die Durchblutung der Beine um 20 % verbessert und die Arterienverhärtung reduziert hat [4]. Krafttraining wirkt sich ebenfalls positiv auf die Durchblutung aus, indem es die Pumpfunktion der Muskeln verbessert und den peripheren Widerstand verringert. Der Schlüssel zum Erfolg ist Kontinuität: Die positiven Effekte lassen innerhalb weniger Wochen nach Beendigung des Trainings nach.

Ernährungsstrategien für eine bessere Durchblutung

Bestimmte Lebensmittel unterstützen direkt die Gefäßgesundheit. Nitrate aus Rüben, Rucola und Spinat werden im Körper in Stickstoffmonoxid umgewandelt und erweitern die Blutgefäße. Flavonoide in Beeren und dunkler Schokolade verbessern die Endothelfunktion. Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch reduzieren Entzündungen und verbessern die Elastizität der Blutgefäße. Die Einschränkung von Natrium, zugesetztem Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln beugt Endothelschäden vor und hält den Blutdruck auf einem gesunden Niveau.

1.

30 Minuten täglich gehen

Tägliches Gehen verbessert den Blutfluss in den Beinen um 20% und reduziert die Arteriensteifigkeit innerhalb von drei Monaten. Konsequenz ist wichtiger als Intensität.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
2.

Iss nitrathaltiges Gemüse

Rote Bete, Rucola und Spinat kurbeln die Stickstoffoxidproduktion innerhalb weniger Stunden an, erweitern die Blutgefäße und verbessern die Durchblutung auf natürliche Weise.
pmc.ncbi.nlm.nih.gov
3.

Zweimal wöchentlich fetten Fisch zu sich nehmen

Omega-3-Fettsäuren aus Lachs, Makrele oder Sardinen verringern Entzündungen und verbessern die Elastizität der Blutgefäße. Ziel ist es, 2-3 Portionen pro Woche zu essen.
pmc.ncbi.nlm.nih.gov
4.

Vermeide das Rauchen vollständig

Rauchen schädigt das Endothel und reduziert die Stickstoffoxidproduktion innerhalb von Minuten. Das Aufhören macht den Schaden mit der Zeit wieder rückgängig.
5.

Den ganzen Tag über hydriert bleiben

Dehydrierung verdickt das Blut und macht es schwerer zu zirkulieren. Trinke täglich 2-3 Liter Wasser, bei Sport oder Hitze mehr.
1.

Wirken Durchblutungsergänzungsmittel tatsächlich?

Für die meisten Kreislaufergänzungsmittel gibt es nur begrenzte Beweise. L-Arginin und Rote-Bete-Extrakt sind zwar vielversprechend, aber ihre Wirkung ist im Vergleich zu regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung eher bescheiden. Konzentriere dich zunächst auf bewährte Maßnahmen: tägliche Bewegung, nitratreiches Gemüse, Omega-3-Fettsäuren und Verzicht auf das Rauchen.
2.

Können kalte Hände und Füße auf Durchblutungsstörungen hinweisen?

Gelegentlich kalte Extremitäten sind normal, vor allem in kalten Umgebungen. Anhaltend kalte Hände und Füße, vor allem wenn sie von Farbveränderungen (blass, blau oder rot), Taubheit oder Schmerzen begleitet werden, können jedoch auf das Raynaud-Phänomen oder eine periphere Arterienerkrankung hinweisen. Konsultiere einen Arzt, wenn die Symptome häufig oder schwerwiegend sind.
3.

Was sind die Anzeichen für eine schlechte Durchblutung?

Häufige Anzeichen sind kalte Hände und Füße, Taubheit oder Kribbeln in den Extremitäten, Muskelkrämpfe, langsam heilende Wunden und Beinschmerzen beim Gehen. Wenn du diese Symptome regelmäßig erlebst, solltest du einen Arzt aufsuchen, um Grunderkrankungen wie eine periphere Arterienerkrankung auszuschließen.
4.

Wie schnell kann Bewegung den Kreislauf verbessern?

Die Vorteile beginnen sofort nach einer einzigen Trainingseinheit, da die Freisetzung von Stickstoffmonoxid die Blutgefäße erweitert. Studien zeigen messbare Verbesserungen der Endothelfunktion innerhalb von 2 bis 3 Wochen nach regelmäßigem Training und deutliche Veränderungen der Arteriensteifigkeit nach 8 bis 12 Wochen konsequenten Trainings.

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Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2026

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