Dr Katrin Dreissigacker

Dr Katrin Dreissigacker

Level 0

Ich bin Arzt und Mitbegründer von EpigenEdit, einem Schweizer Unternehmen für Langlebigkeit und Wellness, das sich auf hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) für Gesundheit, Leistung und Vitalität in jedem Alter spezialisiert hat. Ich arbeite mit Menschen, die mit den körperlichen und kognitiven Anforderungen des modernen Lebens und des Älterwerdens zurechtkommen müssen, sowie mit Sportlern, die nach praktischer, evidenzbasierter Unterstützung suchen und nicht nach abstrakten Versprechen. Ich bin Spitzen-Skifahrer und Skitourengeher und spiele seit kurzem auch Tennis.

Meine Routinen

Meine Routine ist nicht auf Extremen aufgebaut.
Sie ist auf Beständigkeit ausgelegt.

Als Arzt, Unternehmer und Begründer der Langlebigkeit glaube ich, dass unsere Gesundheit weniger von gelegentlichen Spitzenleistungen als vielmehr von den kleinen täglichen Entscheidungen abhängt, die wir diszipliniert treffen. Mein Rhythmus ist darauf ausgerichtet, Energie, Erholung, Konzentration und langfristige Belastbarkeit zu fördern - nicht Perfektion, sondern Kontinuität.

Morgens
Ich wache normalerweise zwischen 6:30 und 7:30 Uhr auf und versuche, mein System so früh wie möglich im Tageslicht zu verankern. Manche Morgen beginnen mit Photobiostimulation (Celluma).

Bevor der Tag laut wird, mag ich einen ruhigen Start: Mundhygiene, ein bisschen Lesen, ein paar Nachrichten, manchmal Social Media, gelegentlich unter Verwendung meines Neurofeedback-Helms (BioNeuroTech).

Mein Tag beginnt mit warmem Wasser, das mit Löwenzahn (Schönenberger), hypertonischem Wasser (Quinton) und Betain angereichert ist, gefolgt von bitteren und alkalisierenden Tees. Und ja, ich schätze immer noch einen guten Kaffeemoment.

Wenn es mein Zeitplan zulässt, füge ich noch kalte Anwendungen hinzu - ein kaltes Bad, ein Fluss oder ein See - sowie Laufen, Cardio oder leichte Bewegung vor der Arbeit.

Nachmittags
Ich esse eiweißbetonte Mahlzeiten mit Grünzeug und Gemüse und versuche generell, die Kohlenhydrate niedrig zu halten. Ich bin kein Vegetarier und setze bewusst auf Eiweiß, um die Leistungsfähigkeit, den Muskelerhalt und die metabolische Belastbarkeit zu unterstützen.

Nach den Mahlzeiten esse ich gerne kurze Bewegungs-Snacks und je nach Tag besteht mein Training aus einer Kombination aus Tennis, Workout oder Cardio, in der Regel zwei bis drei Mal pro Woche.

Meine Tage sind selten statisch. Ich versuche, ein lebendiges Gleichgewicht zwischen Arbeit, Geselligkeit, Reisen, Bauen und Erfinden zu halten. Abwechslung ist für mich keine Störung. Sie ist ein Teil davon, wie ich anpassungsfähig, kreativ und geistig lebendig bleibe.

Abend
Am Abend gehe ich bewusster mit dem Abschalten um. Ab etwa 20 Uhr trage ich eine Blaulichtbrille / Night Shift-Brille.

An den meisten Abenden gehe ich in die Rotlicht- und Infrarotsauna (Therasage). Zweimal pro Woche nutze ich auch die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) in unserer eigenen Kammer bei EpigenEdit.

Ein Ritual lasse ich selten aus: Nach der Sauna dusche ich direkt kalt und gehe dann direkt ins Bett. Diese Reihenfolge ist für mich wichtig.

Ich schlafe in einer sehr kalten, sehr dunklen Umgebung und nehme etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen meine maßgeschneiderten Abendpräparate ein, um die Erholung und Schlafqualität zu unterstützen.

Und ja, von Zeit zu Zeit genieße ich noch ein Glas Rotwein. Langlebigkeit bedeutet für mich nicht, weniger Mensch zu sein. Es geht vielmehr darum, bewusster zu leben.