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Pilates
Inhaltsverzeichnis
Was ist Pilates?
Pilates ist eine schonende Trainingsmethode, bei der es um die Stärkung der Körpermitte, kontrollierte Bewegungen, Flexibilität und richtige Atmung geht. Diese Methode wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Joseph Pilates entwickelt und hat sich von einem Reha-Tool für Tänzer zu einem beliebten Fitnessprogramm für Sportler und normale Leute entwickelt. Pilates-Übungen kann man auf einer Matte oder mit speziellen Geräten wie dem Reformer, Cadillac und Chair machen.
Körperschwanzmuskulatur: die Grundlage
Die Pilates-Methode konzentriert sich auf die Entwicklung dessen, was Joseph Pilates als „Powerhouse” bezeichnete: die tiefen Rumpfmuskeln, die die Wirbelsäule und das Becken stabilisieren [3]. Dazu gehören der quer verlaufende Bauchmuskel (Ihr natürliches Korsett), der Multifidus (kleine Rückenmuskeln), der Beckenboden und das Zwerchfell. Im Gegensatz zu herkömmlichen Crunches, die die oberflächlichen Muskeln trainieren, zielt Pilates auf diese tiefer liegenden Muskeln ab, um dauerhafte Stabilität zu schaffen.
Warum die Rumpfkraft wichtig ist
Ein starker Rumpf ist nicht nur eine Frage des Aussehens. Er bildet die Grundlage für alle Bewegungen, vom Gehen und Heben bis hin zu sportlichen Leistungen. Eine systematische Überprüfung ergab, dass Pilates chronische Schmerzen im unteren Rückenbereich wirksam lindert und die funktionellen Ergebnisse verbessert [1].
Flexibilität und kontrollierte Bewegung
Pilates legt Wert darauf, dass du deine Bewegungen mit Kontrolle und Präzision durchführst. Bei jeder Übung geht es mehr um Qualität als um Quantität: Du machst weniger Wiederholungen, konzentrierst dich aber mehr auf die Form und die Muskelaktivierung. Dieser kontrollierte Ansatz baut Kraft auf und verbessert gleichzeitig die Flexibilität.
Haltung und Ausrichtung
Eine schlechte Haltung beeinträchtigt die Atmung, die Verdauung, das Energieniveau und die langfristige Gesundheit der Wirbelsäule. Untersuchungen zeigen, dass Pilates-Training das Gleichgewicht der Körperhaltung und die funktionelle Mobilität verbessert [2]. Die Methode vermittelt Körperbewusstsein und hilft dir, gewohnheitsmäßige Fehlstellungen sowohl während des Trainings als auch im Alltag zu erkennen und zu korrigieren.
Die Verbindung zwischen Körper und Geist
Jede Pilates-Übung erfordert mentale Konzentration und Atemkoordination. Bei Pilates schaltest du nicht ab: Du konzentrierst dich auf die präzise Muskelaktivierung, Ausrichtung und Atemmuster. Diese Achtsamkeitskomponente macht Pilates ebenso zu einer mentalen wie zu einer körperlichen Übung, die Stress reduziert und gleichzeitig das Körperbewusstsein verbessert.
Quellen
Fokus auf die seitliche Atmung
Qualität vor Quantität
Beginne mit Mattenarbeit
Nimm zunächst an einem von einem Ausbilder geleiteten Kurs teil
Erwäge Pilates gegen Rückenschmerzen
Was ist der Unterschied zwischen Mattenpilates und Reformer Pilates?
Ist Pilates gut zum Abnehmen?
Wie oft sollte ich Pilates machen?
Kann Pilates bei der Körperhaltung helfen?
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