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Die Insolvenz von Calibre Bio: Was das bedeutet – und warum Garmin aufpassen sollte
Die Insolvenz von Calibre Bio ist mehr als nur der Zusammenbruch eines Unternehmens – sie hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Nutzer.
Ihre Geräte sind stark auf Remote-Server angewiesen, um die Spirometriedaten zu speichern (portal.calibrebio.com). Wenn diese Server ausfallen, werden die Sitzungen nicht synchronisiert, historische Daten sind möglicherweise nicht mehr zugänglich (Exporte werden auf ihren Servern verarbeitet) und die Kernfunktionen des Geräts könnten komplett ausfallen.
Wenn du Kunde bist (so wie ich), lohnt es sich, schnell zu handeln: Exportiere alle Daten, die du kannst, speichere Berichte und Screenshots und behalte im Auge, ob Teile des Systems lokal laufen können. Sobald die Backend-Infrastruktur eingestellt wird, ist eine Wiederherstellung wahrscheinlich unmöglich.
Strategisch gesehen verdeutlicht diese Situation eine größere Lücke auf dem Markt für Wearables. Unternehmen wie Garmin stützen sich nach wie vor hauptsächlich auf geschätzte VO₂max-Werte, die auf Herzfrequenz und Aktivitätsmustern basieren. Diese Schätzungen können zwar nützlich sein, sind aber oft ungenau – vor allem außerhalb von Steady-State-Bedingungen.
Der Ansatz von Calibre war völlig anders, und er hat mir zur Optimierung meiner Gesundheit und meines Trainings sehr gut gefallen: ein innovatives Gerät, echte Spirometriedaten, die den tatsächlichen Sauerstoffverbrauch und die Stoffwechselreaktion messen, anstatt sie nur abzuleiten. Das ist ein ganz anderes Maß an Genauigkeit und eröffnet die Möglichkeit für eine viel bessere Trainings- und Gesundheitsberatung (z. B. echte Fettoxidation im Vergleich zur Kohlenhydratverwertung).
Deshalb fühlt sich die aktuelle Situation wie eine verpasste Chance an. Würde ein Unternehmen wie Garmin einsteigen, würde es nicht nur ein Produkt erwerben – es würde Zugang zu echten Stoffwechselmessungen erhalten und könnte sein gesamtes Leistungsangebot erheblich verbessern.
Im Moment sieht die unmittelbare Realität jedoch einfacher aus: Wenn die Server ausfallen, geht das gesamte Ökosystem wahrscheinlich mit ihnen unter.
Aus technischer Sicht und als zufriedener Nutzer des Calibre Bio: Das Gerät kommuniziert über Bluetooth, daher wäre es vielleicht möglich, das Protokoll zurückzuentwickeln und eine von der Community getragene App zu erstellen. Das würde zumindest die Grundfunktionen und den Zugriff auf die Rohdaten der Spirometrie erhalten. Natürlich hängt das davon ab, wie stark die Kommunikation abgeschirmt ist, aber es wäre nicht das erste Mal, dass ein ausrangiertes Gerät auf diese Weise ein zweites Leben bekommt.
The bankruptcy of Calibre Bio is more than just a company going under — it has very real implications for users.
Their devices rely heavily on remote servers to store the spirometry data (portal.calibrebio.com). If those servers go offline, sessions won’t sync, historical data may become inaccessible (exports are processed on their servers), and the core functionality of the device could stop to work entirely.
If you’re a customer (like me), it’s worth acting quickly: export any data you can, save reports/screenshots, and keep an eye on whether parts of the system can run locally. Once backend infrastructure is discontinued, recovery will probably impossible.
Strategically, this situation highlights a bigger gap in the wearables market. Companies like Garmin still rely mostly on estimated VO₂max based on heart rate and activity patterns. These estimates can be useful, but they’re often off - especially outside steady-state conditions.
Calibre’s approach was fundamentally different and I really liked it for optimizing my health and training: innovative device, real spirometry data, measuring actual oxygen consumption and metabolic response instead of inferring it. That’s a completely different level of accuracy and opens the door to much better training and health guidance (e.g. real fat oxidation vs. carb usage).
This is why the current situation feels like a missed opportunity. If a company like Garmin stepped in, they wouldn’t just acquire a product—they’d gain access to real metabolic measurement and could significantly upgrade their entire performance stack.
Right now, though, the immediate reality is simpler: if the servers go dark, the ecosystem likely goes with them.
From a technical angle and as a happy Calibre Bio user: the device communicates via Bluetooth, it might be possible to reverse engineer the protocol and build a community-driven app. That would at least preserve basic functionality and access to raw spirometry data. Of course, this depends on how locked down the communication is, but it wouldn’t be the first time a stranded device gets a second life this way.
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