Markus Mattiasson

Markus Mattiasson

Level 3

Leiterin der Abteilung Forschung & Innovation bei Revi Health - einer Klinik für Langlebigkeit, Leistungsfähigkeit und regenerative Medizin in Stockholm. Ich habe einen Hintergrund in biomedizinischer Wissenschaft, funktioneller Medizin und fortschrittlicher Gesundheitsoptimierung. Ich schreibe über Meta Medicine auf Substack, wo ich die Schnittstelle zwischen Gesundheitsoptimierung und klinischer Medizin aus einer evidenzbasierten, integrativen Perspektive erkunde. Ich bin immer neugierig darauf, was Menschen besser macht und länger leben lässt. Ich bin Coach, Ausbilderin, Forscherin und Studentin des Lebens.

Supplements

Meine Routinen

Bewegung & Ausbildung

Kardio- und Beweglichkeitstraining am Morgen von Montag bis Freitag: eine Mischung aus Zone 2, Laktatschwelle und Intervalltraining (normalerweise 4x4). Widerstandstraining am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der Mittagspause, nach einem A/B-Split für Ober- und Unterkörper: einfache progressive Überlastung, nichts Ausgefallenes. Mittwochs, samstags und sonntags ist aktive Erholung angesagt: Dehnen, Sauna und lange Spaziergänge in der Natur.

Diät und Ernährung

Nachdem ich mehr als 20 Jahre lang mit allem experimentiert habe, von Obst über Fleisch bis hin zu allem, was dazwischen liegt, habe ich mich für eine ausgewogene, vollwertige Ernährung entschieden. Da ich aus dem Sport- und Fitnessbereich komme, habe ich ein ungefähres Gefühl für die Kalorienzufuhr, zähle aber nicht genau nach. Außerdem versuche ich, 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen. Essen kurz vor dem Schlafengehen ist die Nummer 1, die meine Schlafqualität, die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität beeinflusst.

Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente und Hilfsmittel

Ich nehme viele Nahrungsergänzungsmittel zu mir, von den Basismedikamenten bis hin zu exotischen Nischenprodukten. Allerdings glaube ich nicht, dass die meisten Nahrungsergänzungsmittel mehr als ein paar Prozent zusätzlich zu den Basismedikamenten bringen, und darauf sollte der Schwerpunkt liegen. Nahrungsergänzungsmittel sind für mich eine zusätzliche Ebene des Selbstversuchs, und es macht mir Spaß, damit herumzuspielen.

Ich bin auch offen dafür, bestimmte Medikamente und Hilfsmittel als Teil einer proaktiven, auf Langlebigkeit ausgerichteten Strategie zu verwenden, die durch Blutuntersuchungen und unter ärztlicher Aufsicht gesteuert wird. Ich denke, dass die Grenze zwischen "Nahrungsergänzung" und "Medikament" eher kulturell als wissenschaftlich ist und dass es auf das Nutzen-Risiko-Profil und die Daten dahinter ankommt.

Schlaf, Erholung & Beziehungen

Ich arbeite viel, aber ich schütze meinen Schlaf und achte darauf, jeden Tag 8 Stunden im Bett zu verbringen. Die Wochenenden verbringe ich meist abseits von Arbeit und Training mit meiner Freundin und unseren beiden Katzen. Wir verreisen ungefähr einmal im Quartal, was eine schöne Abwechslung zum schnellen Tempo und der Routine des Alltags ist. Auf Reisen halte ich es einfach: vernünftige Ernährung, grundlegende Nahrungsergänzungsmittel wie Multivitaminpräparate, Magnesium und Omega-3 und kein Tracking.

Gesundheitsüberwachung und proaktive Vorsorgeuntersuchungen

Umfassende Blutuntersuchungen auf vierteljährlicher Basis, ergänzt durch andere Vorsorgeuntersuchungen wie Darmspiegelung, CT, DEXA, MRT, VO2-Max-Test und Sequenzierung des gesamten Genoms. Außerdem unterziehe ich mich regelmäßig einer eingehenden Untersuchung mit Ernährungstests, Stuhlanalysen, Tests auf organische Säuren und Untersuchungen auf Umweltschadstoffe, Schwermetalle, Mikroplastik und andere Toxine. Ich bin ein Befürworter aggressiver und proaktiver Gesundheitsuntersuchungen, solange sie einen klinischen Nutzen haben.