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Gesundheits-Checkup
Inhaltsverzeichnis
Warum regelmäßige Gesundheitschecks wichtig sind
Gesundheitschecks sind Vorsorgeuntersuchungen, die Krankheiten früh erkennen, oft bevor Symptome auftreten. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass nicht übertragbare Krankheiten für 74 % der Todesfälle weltweit verantwortlich sind, viele davon könnten aber durch frühzeitige Erkennung verhindert werden [1]. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erkennen Risikofaktoren wie hohen Blutdruck, abnormale Cholesterinwerte und Prädiabetes, solange sie noch umkehrbar sind.
Was eine umfassende Untersuchung beinhaltet
Blutuntersuchungen und Biomarker
Moderne Gesundheitschecks gehen weit über grundlegende Untersuchungen hinaus. Eine gründliche Untersuchung umfasst ein vollständiges Blutbild, ein umfassendes Stoffwechselprofil, ein Lipidprofil mit Partikelgrößenanalyse, Entzündungsmarker wie CRP und Homocystein, Schilddrüsenfunktionstests, Vitamin-D-Spiegel und HbA1c für den Glukosestoffwechsel. Diese Biomarker decken subklinische Erkrankungen auf, die bei Standarduntersuchungen möglicherweise übersehen werden.
Körperliche Untersuchung
Über Bluttests hinaus wird bei umfassenden Untersuchungen die kardiovaskuläre Gesundheit durch Blutdruckmessung und EKG, Körperzusammensetzungsanalyse und funktionelles Bewegungsscreening bewertet. Fitnessbewertungen, die die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2 max) und die Grundkraft messen, legen Verläufe fest, mit denen sich der körperliche Verfall im Laufe der Zeit verfolgen lässt.
Altersgerechte Krebsvorsorge
Krebsvorsorgeuntersuchungen sollten deinem Alter und deinem Risikoprofil entsprechen. Dazu gehören Koloskopie zur Darmkrebsvorsorge, Mammographie zur Brustkrebsvorsorge, Niedrigdosis-CT zur Lungenkrebsvorsorge bei Personen mit hohem Risiko und Hautuntersuchungen zur Melanomvorsorge. Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Überlebensraten bei allen Krebsarten erheblich.
Wie oft solltest du dich untersuchen lassen?
Die Häufigkeit der Vorsorgeuntersuchungen hängt vom Alter, der Familiengeschichte und bestehenden Erkrankungen ab. Erwachsene unter 40 Jahren ohne Risikofaktoren sollten sich alle 2–3 Jahre untersuchen lassen, während Personen über 50 oder mit chronischen Erkrankungen von jährlichen umfassenden Untersuchungen profitieren. Die CDC betont, dass Vorsorgeuntersuchungen die Gesundheitskosten senken und die Lebensqualität verbessern [2].
Über die Grundlagen hinaus: Erweiterte Vorsorgeuntersuchungen
Für diejenigen, die ihre Lebenserwartung optimieren möchten, gibt es erweiterte Vorsorgeuntersuchungen wie die Messung des Koronararterien-Kalzium-Scores, die Messung der Intima-Media-Dicke der Halsschlagader, erweiterte Lipidprofile zur Messung von ApoB und Lp(a) sowie genetische Untersuchungen auf Erbkrankheiten. Diese bieten tiefere Einblicke in das kardiovaskuläre Risiko und ermöglichen wirklich personalisierte Präventionsstrategien.
Quellen
Fordere deine aktuellen Zahlen an
12 Stunden vor der Blutabnahme fasten
Planen Sie altersgerechte Vorsorgeuntersuchungen
Erwägen Sie ein genetisches Screening, wenn die Familiengeschichte bedenklich ist
Bringe eine vollständige Medikamenten- und Ergänzungsliste mit
Checkliste für den jährlichen Checkup
Wie oft sollten sich gesunde Erwachsene einer umfassenden Gesundheitsuntersuchung unterziehen?
Welche Bluttests sollten bei einer gründlichen Gesundheitsuntersuchung durchgeführt werden?
Sind jährliche Vorsorgeuntersuchungen wirklich notwendig, wenn ich mich gesund fühle?
Was ist der Unterschied zwischen einer Basisuntersuchung und einer Vorsorgeuntersuchung für ein langes Leben?
#2 Mit moderner Urologie gegen Prostatakrebs – mit Prof. Dr. Frank Christoph
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