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Knochendichte
Inhaltsverzeichnis
Was ist Knochendichte?
Knochendichte ist die Menge an Mineralien pro Quadratzentimeter Knochengewebe. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Stärke des Skeletts und das Risiko von Knochenbrüchen. Deine Knochen erreichen ihre höchste Dichte um das 30. Lebensjahr, danach geht sie langsam zurück. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig was zu tun, um die Knochengesundheit ein Leben lang zu erhalten [1].
Wie wird die Knochendichte gemessen?
Der Goldstandard für die Messung der Knochendichte ist die Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie (DEXA oder DXA). Bei dieser schmerzfreien Untersuchung wird mit Hilfe von Röntgenstrahlen mit niedriger Energie der Mineralgehalt deiner Knochen gemessen, wobei der Schwerpunkt in der Regel auf der Hüfte und der Wirbelsäule liegt. Das Ergebnis ist ein T-Wert, der deine Knochendichte mit der eines gesunden jungen Erwachsenen vergleicht [2].
Deinen T-Score verstehen
Dein T-Wert bestimmt deine Knochengesundheitskategorie:
- Normal: T-Wert von -1,0 oder höher
- Osteopenie: T-Wert zwischen -1,0 und -2,5, was auf eine geringe Knochenmasse hindeutet
- Osteoporose: T-Score von -2,5 oder niedriger, was auf ein deutlich erhöhtes Frakturrisiko hinweist
Risikofaktoren für eine geringe Knochendichte
Es gibt ein paar Faktoren, die dein Risiko für Osteoporose erhöhen. Alter und Geschlecht sind die wichtigsten, wobei Frauen über 50 und Männer über 70 am meisten gefährdet sind. Auch wenn Osteoporose oder Hüftfrakturen in der Familie vorkommen, ist das Risiko höher. Lebensgewohnheiten wie Rauchen, zu viel Alkohol und wenig Bewegung tragen zum Knochenverlust bei [1].
Bestimmte Erkrankungen und Medikamente können den Knochenabbau beschleunigen. Dazu gehören Glukokortikoid-Steroide, einige Krebsbehandlungen, Schilddrüsenerkrankungen und Magen-Darm-Erkrankungen, die die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen. Frauen nach der Menopause erleben aufgrund sinkender Östrogenspiegel einen beschleunigten Knochenabbau [2].
Wie man die Knochendichte erhält und verbessert
Krafttraining und Übungen mit Gewichten sorgen für mechanische Belastung, die den Knochenaufbau anregt. Aktivitäten wie Spazierengehen, Joggen, Tanzen und Krafttraining helfen dabei, die Knochenmasse zu erhalten. Wichtig ist, dass man regelmäßig trainiert und die Belastung mit der Zeit steigert [1].
Die Ernährung spielt eine ebenso wichtige Rolle. Erwachsene brauchen je nach Alter und Geschlecht täglich 1.000 bis 1.200 mg Kalzium. Vitamin D ist für die Kalziumaufnahme wichtig, die empfohlene Tagesdosis liegt bei 600 bis 800 IE. Eiweiß, Vitamin K, Magnesium und andere Nährstoffe unterstützen auch die Bildung und Mineralisierung der Knochenmatrix [3].
Prävention und Vorsorge
Die U.S. Preventive Services Task Force empfiehlt eine Knochendichtemessung für alle Frauen ab 65 Jahren sowie für jüngere Frauen nach der Menopause mit erhöhtem Risiko. Männer sollten eine Untersuchung im Alter von 70 Jahren in Betracht ziehen, insbesondere wenn sie Risikofaktoren aufweisen. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht eine Änderung des Lebensstils und, falls nötig, medizinische Maßnahmen zur Vorbeugung von Knochenbrüchen [2].
Quellen
Hol dir dein Kalzium über den Tag verteilt
Schwer heben, um Knochen aufzubauen
Priorisiere zuerst die Nahrungsquellen
Vergiss das Vitamin D nicht
Gib das Rauchen auf, um deine Knochen zu schützen
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